Behandlung

Ablauf

Am Anfang einer osteopathische Behandlung steht immer das Anamnese-/Patientengespräch (Vorgeschichte).

Es folgt eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustands durch Inspektion (visuelle Untersuchung) und
Palpation (manuelle Untersuchung durch abtasten mit den Händen).
Folgebehandlungen werden mit einem Gespräch zur aktuellen Situation eingeleitet.

Der ganze Körper wird einbezogen, je nach Beschwerdebild werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt und es kommen Techniken aus der ganzen Bandbreite der Osteopathie zum Einsatz.
(Techniken, die an Schädel, Organen, Bewegungsapparat und dem verbindenden Gewebe wirken.)

Zur körperlichen Untersuchung und Behandlung ist es nötig,
sich bis auf die Unterwäsche zu entkleiden. In selten Fällen kann hiervon teilweise abgewichen werden.

Die Behandlung findet in einem warmen Raum auf einer bequemen Liege statt. Es kann vorkommen, dass Sie sich kurz auch abseits der Liege bewegen müssen.

Sie sollten ungeschminkt zur Behandlung kommen, denn auch das Gesicht kann Teil der Behandlung werden.

Die Behandlung endet mit einem kurzen Nachgespräch, evtl. Terminvergabe und Bezahlung.

 

Die Anzahl der Behandlungstermine ist sehr individuell.

Eine einzige Behandlung kann nicht aufarbeiten, was sich über längere Zeit aufgebaut hat. Nach ca. 3 Behandlungen  sollten Sie eine deutliche Veränderung spüren. Üblicher Weise bleibe ich diesbezüglich mit Ihnen in engem Austausch.
Der der Abstand zwischen den Behandlungen wird individuell angespasst und beträgt je nach Thematik selten 1 Woche, öfter 2-6 Wochen und länger. Bei chronischen Beschwerden pendelt sich der Abstand oft bei 3-5 Wochen ein.
Ziel ist es, dem Körper die Möglichkeiten zur Neujustierung zu geben, ohne ihn in eine Überforderung oder Behandlungsabhängigkeit zu bringen.

Babies, Kinder, Jugendliche

Für Babies kann es sinnvoll sein, die ersten Wochen/Monate nach der Geburt zu begleiten und dann wie bei Kindern und Jugendlichen die Wachstumsphasen zu begleiten. Sofern keine Unfälle, Stürze, Operationen, Zahnbehandlungen dazu kommen.

Eine Behandlung von Babies, Kindern und Jugendlichen findet nur mit deren Zustimmung statt
(verbal oder nonverbaler).
Manchmal kann das von den Erwartungen der Erwachsenen abweichen. Nur sehr selten kommt es zu gar keinem therapeutischen Kontakt.